Warum Darktable ?

Nachdem die Entscheidung für den Umstieg auf OpenSource gefallen war, habe ich mir mehrere Bildverwaltungsprogramme, unter anderem auch Darktable,  angesehen, immer mit dem Fokus auf Bedienung, Kompatibilität und Qualität. Nach einigen Versuchen war mir zumindest klar, dass es keine Software gibt die wie Adobe Lightroom funktioniert. Allerdings wurde mir auch bewusst, dass Lightroom bei weitem nicht das Mass der Dinge ist. In Lightroom gab es doch einiges, dass mir nicht so gut gefiel, so wie z.Bsp. die fehlende Möglichkeit, wirklich selektiv Bildbereiche zur Verbesserung/Änderung auszuwählen. Generell habe ich die Bearbeitungsfunktionen in Lightroom eigentlich als nicht sehr ausgereift empfunden, aber das ist doch eine sehr subjektive Meinung.

Letztendlich bin ich doch bei Darktable gelandet und habe mir viele Tests und Berichte durchgelesen. Leider war es fast immer so, dass die Tester einen direkten Vergleich zu  Lightroom gezogen haben und das kann ja eigentlich nicht funktionieren, da Darktable ein eigenständiges und vor allem von Adobe unabhängiges Programm ist, das eben von Fotografen für Fotografen gemacht wurde und ohne kommerziellen Druck.

Nach einer Anfangs sehr mühevollen Einarbeitungszeit und vielem herumprobieren ist es mir, nachdem ich die ersten Abläufe verstanden habe, leicht gefallen mit der Fülle von Möglichkeiten zu arbeiten. Sehr hilfreich waren hier die Tutorials von Riley Brandt , die ich nur empfehlen kann.

Aber man sollte sich wirklich klar sein, dass es sich bei Darktable nicht um einen Lightroom Klon handelt, sondern um eine eigenständige Bildverwaltung mit vielen Bildbearbeitungsfunktionen und es erforderlich ist, sich intensiv mit diesem Programm auseinanderzusetzen.

Ich persönlich bin sehr zufrieden und bereue es nicht den Umstieg gewagt zu haben.

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